Die Stadt liegt im Rheintal, umgeben vom Schwarzwald und den Vogesen. Linz am Rhein ist ein beliebtes Touristenziel und Ausgangspunkt für Ausflüge zum Rheinfall in Schaffhausen, zu den Burgen der Habsburger und Hohenzollern in der Nähe der Burg Rheinstein und zu den Burgen des Rheintals wie Rheinstein, Rheineck, Rheinfelden und Scharfenstein.

Linz, die „bunte Stadt am Rhein“, hat ihren Namen von den vielen bunten Fachwerkhäusern, die das Bild der Altstadt prägen.

In diesem malerischen kleinen Dorf herrscht noch Tradition. Fachwerkhäuser werden nach früheren Vorbildern und Techniken wiederaufgebaut.

Linz wird seit 874 urkundlich erwähnt. Damals wurde die Stadt Linzesce genannt. Im Jahr 1206/14 fand die Grundsteinlegung und Weihe der Pfarrkirche St. Martin statt. Linz liegt an der Mündung der Ahr, die den Zugang zu Basaltsteinbrüchen ermöglichte. Diese Steinbrüche lieferten bereits um 1320 Steine für die Stadtmauern und -tore. Im Jahr 1365 begann der Bau der Zoll- und Festungsburg, initiiert durch den Landesherrn. 1391 brannte Linz bis auf ein Drittel nieder.

Die Ersterwähnung des Neutores war ebenfalls im Jahre 1391 nach dem großen Stadtbrand. In dem Torbogen steht eine Bronzeplastik: Der Linzer Klapperjunge. Die Stadt hat durch Kriege mehrfach den Besitzer gewechselt. Im Neusser Krieg (1475) wurde sie von kaiserlichen Truppen besetzt. Im Kölner Krieg (1583) und 1632 übernahmen die Schweden die Kontrolle. Im Jahr 1815 wurde Linz preußisch. In der Zwischenzeit ließen sich auch die Servitinnen und Kapuziner in Linz nieder.