Das Rheintal ist ein beliebtes Reiseziel, vor allem für diejenigen, die sich für Burgen, Wein und Shopping interessieren. Wir nehmen Sie mit auf eine Tour durch das Rheintal, das in der westlichen Ecke von Deutschland liegt.

Rheinbrohl ist eine Stadt, die am rechten Rheinufer liegt. Unweit des Limes war sie Teil eines römischen Grenzwalls, der sich von hier bis zur Donau erstreckte und zum Schutz gegen Germanenstämme diente. Die römische Mauer wurde von Kaiser Domitian in den Jahren 81-96 n. Chr. errichtet. Zunächst wurden Wachtürme aus Holz gebaut, später kamen Wachtürme aus Stein hinzu. Zwischen diesen Türmen stand ein 2,5 Meter

Die Stadt Rheinbrohl zieht seit mehr als tausend Jahren Besucher an; seit Beginn des 11. Jahrhunderts kommen die Menschen zum Pilgern nach Rheinbrohl. Die Stadt war eine wichtige Station für die vielen Reisenden, die auf der Suche nach dem Heiligen Gral, dem Kelch, den Jesus beim letzten Abendmahl benutzt haben soll, den Rhein überquerten. Viele von ihnen ließen sich in der Gegend nieder und hinterließen bauliche Zeugnisse, von denen die Rheinbrohler Dome die bekanntesten sind. Der „Dom St. Kunibert“, auch bekannt als „Marienkirche“ und „Minoritenkirche“, wurde ganz am Ende des 12. Jahrhunderts erbaut. Der Limes, oder die Grenze, war ein System von linearen Befestigungen im Römischen Reich. Er bestand aus einer Steinmauer und Wällen, die an den Grenzen des Römischen Reiches errichtet wurden, um Eindringlinge abzuschrecken.

Rheinbrohl ist eine der bekanntesten Burgen im Rheintal. Die Festung thront auf einem Felsen über dem Ort Rheinbrohl und war im Laufe der Zeit Schauplatz vieler Schlachten. Seit dem 10. Jahrhundert wechselte die Burg mehrfach den Besitzer. Schließlich wurde die Burg im 18. Jahrhundert zerstört und in Trümmern hinterlassen.

Das Dorf Rheinbrohl im Ortsteil Arienheller wurde im Mittelalter zu einem bedeutenden Ort erhoben, als die heilige Gertrud, die Tochter von Pippin I., das Kloster Nivelles stiftete. Gertrudenhof hat ein Rathaus und eine Kapelle, die bis in die 1200er Jahre zurückreichen. Noch heute finden Sie in diesen Gebäuden Erinnerungen an die Heilige Gertrud.